Sorgende Gemeinde werden

Quelle: Sabine Schroth

 

Mit dem Konzept "Sorgende Gemeinde werden" öffnet sich die Kirchengemeinde in das Dorf, in die kommunale Gemeinde, in das Quartier. Darin wird die Einsicht deutlich, dass die Herausforderungen des demografischen Wandels nur gemeinsam mit "anderen" zu bewältigen sind.

Als christliche Grundhaltung wird hier die "Kirche für andere" (Dietrich Bonhoeffer) aufgegriffen und an eine jeher prägende christliche Orientierung angeknüpft: die Sorge für andere, gemeinsam mit anderen.

Das Leitbild von Sorgenden Gemeinschaften, "Caring Communities", geht von einer Verantwortungsteilung zwischen den Akteuren im Gemeinwesen aus, vor allem unter Einbezug der dort lebenden Personen: dem Zusammenspiel aller, um Zukunftsfragen zu beantworten.

Miteinander - Füreinander

Viele Menschen fühlen sich ihrem Stadtteil und ihrem Dorf verbunden, in dem sie leben. Das örtliche Leben mitzugestalten, bedeutet für sie Lebensqualität.

Kirchengemeinden, die sorgende Gemeinden werden, entwicklen gemeinsam mit anderen Akteuren und den Menschen vor Ort eine Sorgekultur, die sich an der Lebenswirklichkeit älterer Menschen orientiert. Sie öffnen kirchliche Räume für das Miteinander der Generationen und schaffen so Räume für Begegnung.

Zum Beispiel in:

Leimen, Lauchringen, Schopfheim, Boxberg 

 

 

 

 
 
Sorgende Gemeinde werden